auf der Farm in Kenia
Spiel und Spaß
"steriler" Arbeitsplatz in Kenia
Rumänien 2016
Heuwagen
1. internationale Wilkie-Treffen 2015
Alltag mit dem Infusionsrucksack
Familienbesuch bei Kanze
Benedictus-Chor
in der Schulküche

Addis AbebaDie Sicherheitskontrolle mit laufender Infusion war eine gründliche Leibesvisitation. Aber alle sehr freundlich. Inzwischen habe ich es schon bis Addis Abeba geschafft. Die Nacht war Dank Schlaftablette gut. Jetzt bin ich also schon mitten in Afrika. Jetzt geht es weiter nach Mombasa. Wahrscheinlich halten wir wieder beim Kilimandscharo. Ich bin glücklich, dass ich mit meiner Krankheit hier sein darf.

Die desolate Schaukel wurde einem Kind zum Verhängnis. Der rechte kleine Finger wurde bis auf den Knochen aufgeschlitzt. Unsere Schwester Hildah versteht sogar die chirurgische Disziplin. Sonja assistierte bei der Operation. Ich weine Tränen der Freude und Dankbarkeit, dass es unsere Clinic und Schwester Hildah gibt. 

Seit September arbeitet unsere Schwester Hildah in der provisorischen Klinik am Schulgelände in zwei Klassenräumen. Arbeit hat sie genug. Der Bau des neuen Gebäudes ist nun fertig. Der Container mit der Einrichtung für die Klinik, sowie Maschinen und Geräte für die Tischlerwerkstätte, Näherei, Farm und Schule macht sich in einer Woche auf die Reise. 

Seit Weihnachten ist unsere wertvolle Fracht auf See. In 10 Tagen werde ich den Container am Hafen von Mombasa übernehmen. Es war ein Jahresprojekt, das jetzt zum Abschluss kommt. 

Erst vor einigen Wochen bin ich von Afrika mit einer neuen Aufgabe zurück gekehrt. Als Projektleiterin für den Bau eines Gesundheitszentrums in Mtwapa bin ich schon mitten in den Vorbereitungen. Ich bin aber letztendlich nur die Sekretärin, Gott ist der Organisator. Und ich sehe, er macht seine Arbeit sehr gut. In Kenia gibt es schon das Grundstück, der Plan zur Baubewilligung ist eingereicht, in Österreich der Antrag für einen Zuschuss vom Land OÖ. Nebenbei organisiere ich die (gebrauchte) medizinische Einrichtung und Verbrauchsmaterial für die Health Clinic. Auch für die Finanzierung der Baukosten und der Betriebskosten habe ich die Verantwortung übernommen. Aber die Letztverantwortung liegt beim Herrn. Und er lässt mich nicht hängen. Wenn ER etwas von mir möchte, dann genügt mein JA. Den Rest macht ER.

Die Terrasse in der Schule wurde zur Ambulanz im Freien. Hier bei der Entfernung von Zuhuras Maden.