Spiel und Spaß
Benedictus-Chor
Familienbesuch bei Kanze
1. internationale Wilkie-Treffen 2015
auf der Farm in Kenia
"steriler" Arbeitsplatz in Kenia
in der Schulküche
Alltag mit dem Infusionsrucksack
Rumänien 2016
Heuwagen

Der Rollstuhl ist seit sechs Wochen mein Fortbewegungsmittel. Für kurze Strecken gehe ich mit Krücken. Davon schmerzen aber schnell meine Handgelenke und mein Rücken. Apropos Rücken: Die Schmerzen in den Facettengelenken der Brustwirbelsäule wurden durch das Krückengehen unerträglich. Die letzten Wochen schränkte mich das notwendige Opiat sehr ein. Benommenheit, Müdigkeit und Übelkeit kamen noch dazu. Erst die Denervierung (Verödung) von acht Nerven in den Facettengelenken brachte Schmerzfreiheit. 

Genau bevor ich einen Termin für eine Denervierung bekam, musste ich eine Reise nach Norddeutschland (Cloppenburg) antreten. Mit im Gepäck waren starke Schmerzmittel und Mittel gegen die Nebenwirkungen und natürlich auch der Rollstuhl. Mit ihm war ich im Bildungshaus, in dem ich das Kamillusforum besuchte selbstständig. Lediglich die Nasszelle war so klein, dass gerade der Rollstuhl Platz hatte. Umdrehen war da nicht mehr drin. Dennoch schaffte ich es Dank meiner Kreativität, dass ich auch in die Dusche kam. 

In zwei Wochen muss/darf ich zum weltweiten Treffen der kamillianischen Familien nach Rom fahren. Ich hoffe so sehr, dass ich bis dahin schmerzfrei belasten kann und darf. Aber ich denke, dass auch da so oder so der Rollstuhl mit muss. Nach sechs Wochen ist mein Bein jetzt schon nur mehr Pudding. Da werde ich selbst in zwei Wochen noch keine längeren Strecken zurück legen können.