Dr. Mwangala und sein Land

 

Das Land ist etwa so groß wie Westeuropa. 50 % der Einwohner sind Kinder. Laut Bericht der UNO das ärmste Land der Welt.

Dr. Mwangala ist von 2000-2003 im LKH Kirchdorf an der Krems/OÖ als Gastarzt tätig. Seit seiner Rückkehr nach Afrika setzt er sich besonders für die medizinische Versorgung der Buschbevölkerung ein. In Lubumbashi errichtete er das Centre medical Cordis, wo vor allem Herz- und Nierenkranke behandelt werden. Immer wieder ist er auch im Busch unterwegs und behandelt unter unvorstellbaren Bedingungen.

 

Die soziale Lage und das Gesundheitszentrum 

Das Land befindet sich wirtschaftlich und sozial in einer schlimmen Lage. Bis zum Jahr 2000 lag der Wert an Staatsausgaben für das Gesundheitswesen in der Demokratischen Republik Kongo bei 0 %. Mit dem geringen Budget, das es seit einigen Jahren gibt, werden Geländefahrzeuge angeschafft, um auch weit entlegene Dörfer medizinisch erreichen zu können. Krankenhäuser gibt es nur in den größeren Städten, die bis zu 1000 km entfernt liegen.

Die Infrastruktur in den Krankenhäusern ist sehr schlecht. In der Stadt Lubumbashi (etwa so groß wie Wien) gibt es laut Dr. Mwangala zum Beispiel nur ein Ultraschallgerät. Er berichtet auch in einem Mail von über einer Million Flüchtlingen im Land. „Noch immer leben welche in Wäldern ohne jede Hilfe. Es gibt keine Lebensmittel, kein sauberes Wasser, keine Gesundheitseinrichtungen, keine Schulen, keine Kleidung, die gegen die Regenzeit schützt“, schildert er die dramatische Situation. Die Leute verhungern und sterben an einfacher Malaria, Tuberkulose oder Gelbfieber. Auch das Tabuthema Aids wird zunehmend zu einem großen Problem. Die Menschen haben sehr weite Strecken bis zur nächst größeren Stadt mit medizinischer Versorgung zurück zu legen.

 

Ein Container für Kongo

Im Buschdorf Chikamb ist mit österreichischer Hilfe ein Gesundheitszentrums eröffnet worden. Die Einrichtung wird von OÖ Krankenhäuser gespendet.   

Der Container ist inzwischen in Chikamb, also mitten im Busch angekommen. Die großen Geräte (Ultraschallgerät, Röntgengerät, EKG, ...) blieben in Lubumbashi im Gesundheitszentrum Cordis, das von Dr. Arnold Mwangala geleitet wird. Hier einige Fotos dazu

 

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